Thangkas | Manisteine | Drucke | Loktas

  • Lokta ist eine rasch wachsenden Pflanze aus Ostnepal. Die Zellulose wird handgeschöpft und in der Sonne getrocknet. Poster, Drucke, Bilder: Symbole und Gottheiten auf Lokta Papier.
  • Thangka: In Tibet und Nepal für das gestickte und gemalte Rollbild, diente ursprünglich Pilgern als Schutz vor Unglück und Wanderlehrern und Barden als Veranschaulichungsmittel, später in Tempeln und Mönchzellen zu kultischen Zwecken und meditativen Visualisierungen verwandt, dargestellt werden Buddhas, Bodhisattvas (Schutzgottheiten), buddhistische und tibetische Heilige, Mandalas aber auch Fabelwesen und Mystisches.
  • Manisteine: Im gesamten Gebiet des Himalajas mit tibetischem Buddhisten findet man sehr häufig Mani-Mauern oder auch Gebets-Mauern. Sie bestehen aus lose aufeinander geschichteten Steinen, sind teilweise bis zwei Meter hoch und oft bis zu mehreren hundert Metern lang. Sehr oft stehen diese Mauern am Ende oder am Anfang von Klöstern und Dörfern. Wie alle religiösen Bauten umkreist sie der (buddhistische Gläubige) Religiöse im Uhrzeigersinn oder passiert sie an ihrer linken Seite. Auf diesen Mauern werden von gläubigen Buddhisten zum Zeichen der Verehrung oder mit der Bitte um Schutz Tausende von Mani Steinen abgelegt. Auf ihnen sind buddhistische Mantras kunstvoll herausgemeißelt worden. Am häufigsten ist das Mantra "Oh Mani Padme Hum" auf diesen so genannten Manisteinen eingeritzt.

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buddhistische oder tibetische Heilige

MILAREPA (Mi-la-ra(s)-pa Mila tibetisch), der Baumwollgewandete, buddhistisch-tibetischer Heiliger und Guru (1040-1123) und Gründer der Kagyüpa – Schule. Als Siddha hatte er die Fähigkeit seine Körpertemperatur zu erhöhen, und meditierte als Eremit, nur mit einem dünnen Baumwollgewand bekleidet, jahrelang bei eisiger Kälte in den Berghöhlen auf dem Himalaya.
Padmasambhava (deutsch: Lotusgeborener) auch: Guru Rinpoche, Guru Padma oder Padmakara; (8. bis 9. Jahrhundert) gilt als Begründer des Buddhismus in Tibet.
Shakyamuni (Siddh?rtha Gautama) spiritueller Lehrer und Begründer des Buddhismus.
Siddhartha Gautama (Siddh?rtha Gautama; Pali: Siddh?tta Gotama) lehrte als Buddha (wörtlich: Erwachter) den Dharma (die Lehre) und wurde damit der Begründer des Buddhismus.

Mandalas / Lebensrad

MANDALA (indisch Kreis) Ein mystisches Diagramm (Schaubild) in Form eines Kreises oder Vielecks, das bestimmte geistige Zusammenhänge versinnbildlichen soll, meditatives Hilfsmittel indischer Religionen. C. G. Jung bezeichnet als Mandala Traumbilder und bildhafte Gestaltung von Psychotherapie Patienten und interpretiert sie als Symbole des Selbst auf den Wege des Individuationsprozesses. Lebensrad - Wheel of Life - MARA zeigt den Kreislauf des der Widergeburten im tibetischen Buddhismus. als Druck erhältlich
Bodhisattva - (sansk. "Erleuchtungswesen")
Bosatsu (japan.) Pù-sa (chines.) buddhististische Erleuchtungswesen im Mahayana, das sich in 10 Stufen (bhumi) um Erleuchtung und Erlösung bemüht und dabei sich - aufgrund eines Gelübdes - auch für die Erlösung aller anderen Wesen einsetzt.
Im Mahayana-Buddhismus sind insbesondere die „Acht Großen Bodhisattvas“ von Bedeutung:
•Manjushri der „Bodhistattva der Weisheit“
•Vajrapani (Aus dem Sanskrit: Vajra-halter)
•Padmapani (Aus dem Sanskrit: Lotushalter)
•Maitreya (Aus dem Sanskrit, maitri – „universale Liebe“)
•Ksitigarbha (jap.: Jiz?)
•Nirvanaviskambin
•Akashagarbha
•Samantabhadra (Sanskrit: „Der All-Gute“)
Unterschieden wird zwischen Irdischen Bodhisattvas (im Weltleben stehende Menschen) und überirdischen (transzendente) Bodhisattvas, die ihre Verdienste zum Wohle aller Wesen (Menschen und Tiere) einsetzen.
Die bekanntesten transzendenten Bodhisattvas sind:
• Avalokiteshvara (auch Lokeshvara, Guanyin, Kannon, Spyan Ras Gzigs/„Chenresi“)
• Manjushri (auch Wen Shu, Monju, Jampelyang)
• Maitreya (auch Metteyya, Mí Lè Fó, Byams-pa, Miroku).
Weitere Bodhisattvas:
• Prajnaparamita
• Tara